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Nach Einführung eines metallurgischen Steuerungssystems zur zielgenauen Einstellung der Menge freien Graphits beim Manteleisen von Verbundwalzen in Indefinite-Chill-Qualität,  unternehmen ESW und OCC einen weiteren gemeinsamen Schritt in der Prozessentwicklung. In der Abnahmephase befindet sich ein GJS-Navigator zur Herstellung von Walzen- und Kernmaterialien inklusive einer WireMaster Drahtanlage, die für die Behandlung von bis zu 20t Flüssigeisen ausgelegt ist. Da der exakte Zeitpunkt der Bereitstellung des Kerneisens für den Walzenguss eine maßgebliche Rolle für das Gelingen des Abgusses spielt, ist der WireMaster mit besonderen Maßnahmen zur Erhöhung der Ausfallsicherheit ausgestattet. Die Anlage verfügt über 4 Triebköpfe, von denen sich jeweils einer im Stand-by befindet und übernimmt, falls eine der aktiven Spuren ausfällt. Der GJS-Navigator übernimmt neben seinen metallurgischen Aufgaben auch die Berechnung der Vorgabezeiten für die nächsten Arbeitsschritte der Ofenmannschaft und visualisiert diese auf einer vom GJS-Navigator angesteuerten Großanzeige.



Heidelberger Druckmaschinen AG - Amstetten

In dem gemeinsamen Projekt "Grundeisenmarken" verfolgen die Heidelberger Druckmaschinen AG und die OCC GmbH einen neuen Weg der Herstellung von Sphäroguss. Um die Produktion zu flexibilisieren, werden aus wenigen Basiseisenqualitäten eine Vielzahl von Gusseisenqualitäten hergestellt, indem der Gießpfanne vor der Drahtbehandlung die notwendigen Legierungselemente als Schüttgüter zugegeben werden.
Hierzu wird die WireMaster Drahtbehandlungsanlage  um eine integrierte  Schüttgutdosierung erweitert. Der GJS-Navigator berechnet aufgrund der Teile- und Materialstammdaten die benötigten Zugabemengen, um die gewünschten Bauteileigenschaften einzustellen. Um ihn datentechnisch in diese komplexe Umgebung einzubinden, enthält er neben den Standard-Schnittstellen zu Spektrometer, thermischer Analyse, Temperaturmessung und Drahtanlage auch eine Schnittstelle zum hauseigenen Fahrzeugleitsystem, zum Küttner- Produktionssteuerungssystem und ebenso eine Datenrückgabe zum SAP-System.

Sinotruk - Jinan

Nach erfolgreich abgeschlossener Erstserienphase unseres GJV-Prozess-Premium-Systems bei Sinotruk in Jinan geht das Projekt im Laufe des Jahreswechsels in die Serienproduktion. Das Produktionssystem, das in einer Kooperation zwischen MAN und Sinotruk entwickelt wurde, ist für eine Jahresproduktion von 22.000t GJV ausgelegt. Das GJV-Prozess-Premium-System verfügt neben einer Wiremaster-Drahtanlage, der thermischen Analyse PhaseLab und dem GJV-Navigator  auch über eine Micr-O-Phase Bildanalyse und dem automatischen Mikroskop iScope zur serienbegleitenden Qualitätskontrolle.

Vierspurige Drahtanlage für den Großguss

Die neueste Ergänzung der WireMaster Drahtbehandlungsfamilie stellt eine vierspurige Drahtbehandlungsanlage für Behandlungsgewichte von bis zu 20t dar. Die Anlage führt Magnesium- und Impfbehandlungen mit mehreren Spuren ausfallsicher durch. Mit Hilfe eines Pfannenwagens wird die Kranpfanne unter dem Behandlungsdeckel positioniert. Über die in den Deckel integrierte Absaugung  werden die Prozessemissionen vollständig abgeführt, so dass eine komplette Einhausung der Anlage entfällt.

WeiChai – Weifang

Nach dem Erwerb unseres Systems für GJV Prototypen im Jahr 2008 durch WeiChai Power Co. Ltd. sind wir erfreut, den Vertragsabschluss über ein GJV-Prozess-Premium-System melden zu können. Das System wird im ersten Quartal 2013 im Casting Center in Weifang installiert und ist für eine jährliche Produktion von 90.000 t ausgelegt. Es verfügt über eine komplette WireMaster-Drahtanlage mit pneumatischem Deckelhub für die Gießpfanne und kommt an der HWS - Formanlage zum Einsatz.

FAW R&D Center - Changchun

Auf der Suche nach einem effizienten GJV Produktionsprozess hat sich die FAW Forschungs- und Entwicklungsabteilung dazu entschlossen, ein GJV-Prozess-Premium-Prototypen-System für 1 ½ Jahre zu mieten, um intensive Tests sowohl in der Prototypengießerei in Changchun als auch in der Seriengießerei in Wuxi durchzuführen.

Schüler-Herbstpraktikum 2012

Während der Herbstferien 2012 begrüßte die OCC GmbH drei Praktikanten bei sich im Hause, die sie im Rahmen des Schulgießerei-Projektes ‚get-in-form‘ kennengelernt hat: Jonathan (16) aus Remscheid sowie Michael (19) und Sonja (17) vom Math.-Nat. Gymnasium Mönchengladbach.

Den drei Schülern wurden während ihres Praktikums Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der Metallurgie näher gebracht. Zum einen präparierten sie Metallproben - vom Öffnen der Tiegel über das Einbetten der Proben mit anschließendem Schleifen und Polieren bis zum Mikroskopieren. Zum anderen erfuhren sie neben diesen praktischen Arbeiten von den OCC Mitarbeitern Sebastian Haardt (Metallurge und Projektleiter der Praktikanten) und João Cunha (Leiter Labor) allerhand theoretisches Hintergrundwissen,  z.B. über die Grundlagen der Gießereitechnik, Anordnungen von Kohlenstoffatomen in Gusseisengefügen und vieles mehr. Mit diesem Wissen bearbeiteten sie Vorträge, die im Rahmen des get-in-form-Projektes veröffentlicht werden und schrieben eine wissenschaftliche Dokumentation, die unter anderem eine Anleitung zur thermischen Analyse beinhaltet. Die Dokumentation wird publiziert und verwendet, um anderen Schülern das Gießereihandwerk und die Metallurgie näher zu bringen.

Michael und Sonja werden nach ihrem Praktikum der OCC GmbH als Aushilfskräfte im Bereich Laborarbeit erhalten bleiben.